Teil 1: Die Juristen von morgen – Handlungsbedarf für Universitäten?

von Agnieszka Goljan und Daniela Schneider für die Legal Tech Initiative Austria eV

Legal Tech: Ein Problemaufriss

In den vergangenen Jahrzehnten haben Technologie und digitaler Wandel unzählige verschiedene Branchen revolutioniert und weitreichende Veränderungen herbeigeführt. Lange Zeit hat sich die Rechtsbranche gegen solch eine Digitalisierung gewehrt, mittlerweile erkennen aber immer mehr Kanzleien die Vorteile, welche der Einsatz digitaler Technologien bietet. Denn die Digitalisierung trägt nicht nur dazu bei, kostengünstiger, schneller und qualitativ hochwertiger zu arbeiten, sondern bringt auch die Notwendigkeit mit sich, (in Zukunft) neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.[1]

Der Begriff „Legal Tech“ ist mittlerweile in aller Munde, während dieser vor einigen Jahren – zumindest in Österreich – noch den Wenigsten bekannt war. Doch was genau ist Legal Tech eigentlich? Oliver Goodenough unterscheidet zwischen sogenannten 1.0-, 2.0- und 3.0-Anwendungen. 1.0-Anwendungen finden sich bereits jetzt in den meisten Rechtsanwaltskanzleien und umfassen unter anderem Software zur Kanzleiorganisation und Fachdatenbanken. Einen Schritt weiter gehen die 2.0-Anwendungen, welche Arbeitsabläufe selbständig und ohne Zuhilfenahme eines Menschen erledigen. Schon durch solche automatisierten Rechtsdienstleistungen wird sich die Arbeit von RechtsanwältInnen und RechtsanwaltsanwärterInnen verändern. Unter 3.0-Anwendungen versteht man schlussendlich Smart Contracts und Artificial Intelligence. Bereits in den USA und Großbritannien setzen Großkanzleien künstliche Intelligenz zur Automatisierung von Routineprozessen, die üblicherweise von RechtsanwaltsanwärterInnen verübt werden, ein, damit sich diese auf komplexere Aufgaben konzentrieren können.[2] Diese Art von Software ist zwar zurzeit so noch nicht in Österreich vorhanden, wird aber in Zukunft den Rechtsanwaltsberuf auch hierzulande entscheidend verändern.[3]                                                                                                           

Die Vorstellungen, welche Studierende bei Antritt und während ihres Studiums von ihrem zukünftigen Beruf als RechtsanwaltIn haben, entsprechen also nicht mehr der Realität. Denn die Digitalisierung des Rechtsmarktes wird die Arbeit von RechtsanwältInnen langfristig verändern. Der digitale Wandel der Rechtsbranche ist auch bei vielen Universitäten bereits angekommen und amerikanische Elite-Universitäten wie Stanford, Harvard und Berkeley haben die Notwendigkeit eigener “Law, Science, and Technology”-Studiengänge erkannt. Die Elite-Universität Stanford geht mit ihrem Innovation Hub CodeX einen Schritt weiter und bringt ForscherInnen, JuristenInnen, InformatikerInnen und UnternehmerInnen zusammen, um gemeinsam an neuen Legal Tech-Produkten zu arbeiten.[4] Im Vergleich dazu ist das Angebot an Legal Tech-Kursen auf den europäischen Universitäten überschaubar.[5]

Vor diesem Hintergrund stehen besonders angehende JuristInnen deshalb vor der Herausforderung, sich schon so früh wie möglich auf diese Veränderungen vorzubereiten, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. In diesem Prozess spielen Universitäten eine ganz entscheidende Rolle. Doch wie ist der Stand der Dinge an österreichischen sowie internationalen Universitäten heute und was können Studierende in Zukunft erwarten? Auf diese und weitere Fragen werden wir im nächsten Teil unserer Artikelreihe näher eingehen.

 

[1] Hartung/Bues/Halbleib, Legal Tech: Die Digitalisierung des Rechtsmarkts² (2018) Rz 67 ff.

[2] Vgl. https://www.ft.com/content/5d96dd72-83eb-11e6-8897-2359a58ac7a5. Zuletzt abgerufen am 05.05.2018.

[3] Hartung/Bues/Halbleib, Legal Tech: Die Digitalisierung des Rechtsmarkts² (2018) Rz 20.

[4] https://law.stanford.edu/codex-the-stanford-center-for-legal-informatics/. Zuletzt abgerufen am 05.05.2018.

[5] Vgl. https://www.clocktimizer.com/legal-tech-university-courses/. Zuletzt abgerufen am 05.05.2018.

 

Legal Tech World Map 2018

Wir freuen uns, die Legal Tech World Map 2018 vorzustellen

#goingglobal #legaltech #startups

…TO BE CONTINUED…

 

                Für die interaktive Karte bitte auf die Grafik klicken

 

Weitere Links mit Fokus auf Länder ohne Grafiken:

Kanada: http://www.canadianlawyermag.com/author/jim-middlemiss/let-the-law-tech-wars-begin-3708/

http://www.lawblogs.ca/category/substantive/technology/

China: https://www.artificiallawyer.com/2017/08/04/the-rise-of-chinas-legal-tech-scene-much-more-to-come/

Dänemark: https://www.danskeadvokater.dk/Startups.aspx?ID=22250

EU: http://www.eu-startups.com/directory/

Deutschland: https://legal-tech-verzeichnis.de/

Indien: http://bwdisrupt.businessworld.in/article/5-Legal-Tech-Startups-That-Are-Looking-to-Make-Hiring-Lawyers-Simple-in-India/28-06-2016-99804/

Japan: http://www.globallegalchallenges.com/japan-legal-startups-at-the-forefront-of-innovation/?lang=en

https://asialawportal.com/2016/07/11/prospects-legal-startups-japan-interview-tim-romero-author-disruptingjapan-com/

Neuseeland: https://www.lawfest.nz/

https://www.collaw.ac.nz/news/2017/10/17/undeniable-disruption-driving-the-future-of-law-through-legaltech

Spanien: https://legaltechies.es/2018/01/04/los-graficos-de-la-legaltech-espanola/

Schweden: https://nordic.businessinsider.com/hefty-legal-fees-are-finally-getting-squeezed–these-18-swedish-startups-should-terrify-the-industry–

Singapur: https://lawtech.asia/about-us/

USA: https://techindex.law.stanford.edu/

https://law.stanford.edu/2016/08/08/david-curle-legal-tech-startup-explosion/

https://catalyst.com/research_item/legal-tech-market-overview/

https://www.lawsitesblog.com/legal-tech-startups (some intl. content)

https://www.lawsitesblog.com/2017/12/23-additions-list-legal-tech-startups.html (some intl. content)

Disclaimer: Diese Karte ist als eine repräsentative, nicht ausschließliche Sammlung globaler juristischer Tech-Bemühungen gedacht. LTIA wird diese Karte ständig aktualisieren. Alle Rechte vorbehalten.

Digitalisierung und justizieller Alltag in Österreich – ein Widerspruch?

von Julia Matheis und Miriam Shahroozi für Legal Tech Initiative Austria eV

Wer kann sich heute noch seinen Alltag – privat wie beruflich – ohne digitale Vernetzungen via Apps und soziale Netzwerke vorstellen? Doch gibt es auch in der österreichischen Justiz Fortschritte durch Digitalisierung? Im Folgenden geben wir einen kurzen Überblick über einige der elektronischen Möglichkeiten, die bereits in der Justiz in Österreich genutzt werden, sowie über geplante Neuerungen.

Stand der Digitalisierung Österreichs 2017

Laut dem Digital Economy and Society Index (DESI)[1], den die Europäische Kommission als Gradmesser für das Erreichen ihres Ziels des Digital Single Markets betrachtet, befand sich Österreich – unverändert zum Jahr 2016 – im Jahr 2017 auf Platz 10 der EU-Mitgliedstaaten im Hinblick auf Fortschritte bei der Digitalisierung. Dieser Index berücksichtigt solche Entwicklungen der EU-Mitgliedstaaten in fünf Bereichen: Anbindung der Staaten an das Internet (fixes und mobiles Breitbandinternet, Internetgeschwindigkeit und -preise), praktische Fähigkeiten von Internetnutzern, Gebrauch des Internets (soziale Medien, online Transaktionen etc.), Digitalisierung der Unternehmen und eCommerce sowie Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung (eGovernment). Nach dem DESI 2017 liegt Österreich in diesen Kategorien knapp vor dem EU-Durchschnitt. Auffällig ist jedoch, dass Österreich in der Kategorie eGovernment überdurchschnittlich gut abgeschnitten hat und hier auf Platz 5 der EU-Mitgliedstaaten liegt.

Zum Vergleich: Deutschland liegt insgesamt auf Platz 11 dank höherer Anbindungsraten an das Internet und einer größeren Bereitschaft das Internet privat und beruflich (eCommerce) zu nutzen. Speziell im Hinblick auf die Kategorie eGovernment liegt Deutschland aber im hinteren Feld auf Platz 20, was die Notwendigkeit der Modernisierung der staatlichen Verwaltung verdeutlicht.

Bisherige Entwicklungen in der österreichischen Justiz

Wodurch erlangte nun Österreich seine Vorreiterstellung laut dem DESI 2017? Seit den 80er-Jahren werden in Österreich Prozesse in der Justiz digitalisiert, mit dem Ziel, Arbeitsprozesse zu vereinfachen und durch papierloses Arbeiten umweltschonend und kostensparend tätig zu werden. Der erste Schritt wurde 1986 mit der Erstellung einer Grundstücksdatenbank gesetzt, über welche externe Stellen elektronisch Einsicht in das Grundbuch erlangen konnten. Die stetige Weiterentwicklung des Programms ermöglicht es, dass sich seit 1999 jedermann via Internet (gebührenpflichtig) Grundbuchauszüge aus dem Hauptbuch und seit 2006 auch aus der Urkundensammlung beschaffen kann.

Ebenfalls seit 1986 werden durch die Verfahrensautomation Justiz (VJ) Mahnverfahren elektronisch abgewickelt. Mittlerweile werden darüber hinaus mehr als 66 gerichtliche Verfahren unterstützt, wodurch eine raschere Verfahrensabwicklung in der Justiz garantiert wird. Schriftsätze und Verfahrensdaten werden durch den elektronischen Rechtsverkehr (Web-ERV) übermittelt und automatisch in die VJ übernommen.[2]

Im Jahr 1990 kristallisierte sich Österreich als weltweiter Vorreiter bei der Etablierung des elektronischen Rechtsverkehrs (Web-ERV) mit den Gerichten heraus. Der Web-ERV wurde über die Jahre immer weiterentwickelt und schließlich im Jahr 2001 mit dem eGovernment-Label der EU ausgezeichnet. Demnach sind einerseits insbesondere Anwälte und Notare verpflichtet Eingaben per Web-ERV an Gerichte zu senden, wodurch postalische Eingaben vermieden werden sollen.[3] Andererseits kommunizieren die Gerichte wiederum per Web-ERV mit den vertretenen Parteien.

Trotz Bestehens dieses papierlosen Kommunikationsweges bei den Zivil- und Strafgerichten, ist die Einbringung per Web-ERV bis heute bei den neun Verwaltungsgerichten der Länder als Gerichte des Öffentlichen Rechts nicht möglich. Bei den Landesverwaltungsgerichten kann somit nur postalisch und per Fax (!) sowie teilweise auch per Email[4] eingebracht werden. Nichtsdestotrotz werden die dafür benötigten „Empfangsgeräte“ meist nur während der Amtsstunden der Gerichte bereitgehalten, weshalb die Anbringen in diesem (verkürzten) Zeitraum eingehen müssen, um auch als wirksam eingegangen zu gelten. Zur Veranschaulichung: Das Landesverwaltungsgericht Wien hat unter der Woche nur bis jeweils 13 Uhr Amts- und Parteienverkehrszeiten.[5] Die Einrichtung des Web-ERVs als konkrete Ausgestaltung der Digitalisierung der Justiz würde hier zu Effizienzsteigerungen und vergleichbaren Rechtsschutzfristen führen.

Die elektronisch integrierte Assistenz für die Staatsanwaltschaft (EliAs) vereinfacht die Arbeit von Bezirks- und Staatsanwälten und -innen durch die elektronische Aktenführung bei Verfahren gegen unbekannte Täter. Das Programm fasst die Berichte, welche über den Web-ERV einlangen, in Akten zusammen und ermöglicht dem/der Bezirksanwalt/-in bzw Staatsanwalt/-anwältin somit, das Verfahren digital einzusehen. Das Tool schont somit einerseits die Natur und andererseits spart es Personalressourcen, die anderweitig sinnvoller eingesetzt werden können. Da EliAs große Erfolge aufweist, wird bereits an einer Ausweitung auf Verfahren gegen bekannte Täter gearbeitet.

Justiz 3.0 und Ausblick

Die oben angeführten Beispiele verdeutlichen, dass bereits einige digitale Systeme in der österreichischen Justiz angewendet werden. Justiz 3.0 soll als dann einzig anwendbares System alle Akten und Dokumente miteinander vernetzen, die für eine Rechtssache relevant sind. Was bisher mehrere Handakte benötigte, soll jetzt in einem übersichtlichen Programm zusammengefasst werden, das über einen Tablet-PC bedient werden soll. Durch elektronische Post-its und Lesezeichen können wichtige Vermerke gemacht werden. Außerdem können mehrere Personen zeitgleich auf den Akt zugreifen, was eine enorme Effizienzsteigerung bedeuten würde. Durch den Tablet-PC ist beispielsweise der/die Richter/-in mobil und soll so auch unterwegs oder im Gerichtssaal auf die Dokumente Einsicht nehmen können. Im Hinblick auf datenschutzrelevante Sicherheitsschranken soll ein detailliertes Berechtigungssystem regeln, wer Zugriff auf welche Daten bekommt. Der Begriff Justiz 3.0 stellt jedoch nicht nur ein Aktenverarbeitungsprogramm dar, sondern bedeutet auch die Modernisierung der IT-Ausstattung, und zwar sowohl in Bezug auf die Verhandlungssäle, wo sogenannte E-Courts entstehen sollen, als auch auf die Büros des Justizpersonals. Der Tablet-PC kann über eine Dockingstation einfach mit Computermonitoren verbunden werden, wodurch das Justizpersonal die Medienübertragung steuern kann.[6]

Seit Ende 2016 läuft ein Pilotbetrieb von Justiz 3.0 an vier Landesgerichten in Österreich. Ziel ist es, nach weiteren Verbesserungen des Programmes und Nachrüstungen, dass Justiz 3.0. im Jahr 2020 flächendeckend bei allen Dienststellen eingesetzt wird. Österreich kann somit durch die Umsetzung des Projekts Justiz 3.0 erneut eine Vorreiterstellung im Bereich Digitalisierung erlangen, was insbesondere die Europäische Kommission freuen sollte, welche sich in ihrer Strategie für den digitalen Binnenmarkt[7] ähnliche Ziele im Bereich digitale öffentliche Dienste gesetzt hat.

[1] https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/scoreboard/austria. Zuletzt abgerufen am 24.02.2018

[2] https://www.justiz.gv.at/web2013/home/e-justice~8ab4ac8322985dd501229ce3fb1900b4.de.html. Zuletzt abgerufen am 23.02.2018.

[3] Siehe §§ 89a-89d Gerichtsorganisationsgesetz (GOG) iVm der VO über den elektronischen Rechtsverkehr.

[4] Zusätzlich per Email kann beispielsweise bei den Landesverwaltungsgerichten Wien, Ober- und Niederösterreich eingebracht werden.

[5] http://www.verwaltungsgericht.wien.gv.at/Content.Node/Amtsstunden.pdf. Zuletzt abgerufen am 24.02.2018.

[6] https://www.brz.gv.at/jobs%5Fkarriere/Justiz%5F3.0.pdf?66ymcq. Zuletzt abgerufen am 23.02.2018.

[7] http://europa.eu/rapid/press-release_IP-16-1407_de.htm. Zuletzt abgerufen am 24.02.2018.

Technologie: Zwischen Utopie und Dämonisierung

„Eine neue Partnerschaft zwischen Geist und Maschine herzustellen, ist keine naive Utopie, sondern rationale Aufgabe.“ Die WELT rund um das Thema digitale Angst.

Für uns bei LTIA bedeutet diese Aufgabe Wissensverbreitung, Verknüpfung von Juristen und IT-Experten und aktive Förderung von Technologien auf dem Legal Tech Markt.

https://www.welt.de/kultur/article167658045/Wir-schaden-uns-wenn-wir-Technologie-daemonisieren.html

Legal Tech Accelerators: Selbst der Papst besch­leu­nigt

Startup Förderung durch Kanzleien, oder wie eine Branche ihre eigene Zukunft aktiv beeinflussen kann und soll. Ein Gedankenanstoß pünktlich zum Start ins Wochenende von Legal Tech Pioneer Nico Kuhlmann und Patrick Häde der Bucerius Law School, kürzlich erschienen in der Legal Tribune Online.

https://www.lto.de/recht/kanzleien-unternehmen/k/legal-tech-accelerators-gruendung-geschaeftsideen-rechtsbranche-digitalisierung/

Automatisch recht bekommen, ZEIT ONLINE

Die technischen Fortschritte in der Anwaltsbranche eröffnen neue Möglichkeiten für Juristen. Der ZEIT ONLINE sagte etwa Isabel Parker, Leiterin des Freshfields-Innovationsteams, „Wenn Routineprozesse in Zukunft von Algorithmen erledigt werden, können sich unsere Anwälte stärker auf komplexere Aufgaben konzentrieren“.

Der Unterschied zwischen „Disruption“ und „Opportunity“ liegt einzig in der Vorbereitung auf bevorstehende Veränderungen.

An dieser Stelle setzt LTIA an: Aufklärung, Vermittlung und Förderung der bewussten Zusammenarbeit zwischen Juristen und Tech Unternehmern.

http://www.zeit.de/2016/40/legal-tech-algorithmen-juristen-ersatz?wt_zmc=sm.ext.zonaudev.facebook.ref.zeitde.share.link.x&utm_medium=sm&utm_source=facebook_zonaudev_ext&utm_campaign=ref&utm_content=zeitde_share_link_x

New Generation

Legal Tech betrifft die jetzige und insbesondere die künftige Generation an Juristen. Um diesen Entwicklungen bestärkt entgegentreten zu können – besser noch – um diese Entwicklungen aktiv mitzugestalten, muss eine Vorbereitung bereits im Studium stattfinden.

Näheres dazu und warum der Bucerius Law School in Hamburg eine Vorbildfunktion zukommt von Nico Kuhlmann und Daniel Mattig in der LTO. 

https://www.lto.de/recht/studium-referendariat/s/reform-des-jurastudiums-legal-tech-vorbereitung-versaeumt-lernen-ohne-zukunft/